Streik im Stahlwerk Aspropirgos – Stürmung

Troika II: Smooch

Der seit über 260 Tagen andauernde Streik ist international ein Symbol des entschlossenen Widerstands gegen die EU-Krisendiktate und ihre Folgen. Ausdrücklich haben die Stahlarbeiter von Aspropirgos erklärt, dass es ihnen nicht nur um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und die Verteidigung ihrer Löhne geht, sondern um die Zukunft aller Arbeiter und ihrer Familien. Offenbar sind die Herrschenden in der EU nach dem Marsch der spanischen Bergarbeiter auf Madrid und den seitdem dort anhaltenden Massenprotesten nervös geworden.

Obwohl sie an der Streikfront dringend gebraucht wurden, reisten die Sprecherin der Stahlarbeiterfrauen, Sofia Roditi, und Gewerkschaftssekretär Panagiotis Katsaros Ende Mai auf Einladung mehrerer Organisationen und zahlreicher Einzelpersonen durch Deutschland. Panagiotis Katsaros rief den Teilnehmern des 7. Internationalen Automobilarbeiterratschlags in München zu: “Wir kämpfen gegen die Konzernherrn, gegen die griechische Regierung und gegen die Troika. (…)

http://bundesweite-montagsdemo.com/index.php?option=com_content&view=article&id=1609:stahlwerk-gestuermt&catid=183

Solidarität mit den Stahlarbeitern: Montagsdemos in Deutschland , mehr hier:

Wir fordern mit euch

Sofortiger Rückzug aller Polizeikräfte aus dem Werk!

Sofortige Freilassung aller inhaftierten Stahlarbeiter!

Wiedereinstellung der entlassenen Stahlarbeiter!

Wir erinnern uns gut und herzlich an eure Delegation, die vor wenigen Wochen Deutschland besucht und auch auf einigen Montagsdemonstrationen gesprochen hat.

Wir schlagen den vielen Montagsdemonstrationen in Deutschland vor, den kommenden Montag zum Tag der Solidarität mit eurem Kampf zu machen. (…)

Spaltung der Gesellschaft

http://www.querschuesse.de/griechenland-1715-bei-den-realen-arbeitnehmerentgelten-zum-vorjahresquartal/

 

Laut FTD warnte der Chef der griechischen Steuerfahndungsbehörde SDOE, Nikos Lekkas, vor einer sozialen Explosion, wenn es nicht gelingt, die Spaltung der Gesellschaft in “unberührbare Eliten und Bürger, die geschröpft werden” zu überwinden. Die Steuerflucht in Griechenland soll seinen Angaben zufolge 12 bis 15% des Bruttosozialprodukts bzw. 40 bis 45 Mrd. Euro pro Jahr betragen. Die gestern veröffentlichten detaillierten Daten zur Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) des griechischen Statistikamtes ELSTAT für Q1 2012 unterstützen indirekt diese Sicht, denn sie sind Zeugnis einer völlig pervertierten Art von vermeintlicher Krisenbereinigung, ausschließlich zu Lasten der breiten Masseneinkommen.

 

Die Entwicklung der realen Summe aller Arbeitnehmerentgelte im Vergleich zum Vorjahresquartal seit Q1 2001 bis Q1 2012 im Chart. In Q1 2012 ging es zum achten Mal in Folge zweistellig abwärts, diesmal um eine neue Rekordrate von -17,15% zum Vorjahresquartal. Zum Hoch aus Q1 2010 sank die Summe aller realen Arbeitnehmerentgelte um beispiellose -31,05% auf schlappe 13,013 Mrd. Euro (preisbereinigt um den griechischen Verbraucherpreisindex, CPI 2009=100).

Selbst die nominale Summe aller Arbeitnehmerentgelte sank um -15,5% zum Vorjahresquartal, auf 14,140 Mrd. Euro! Nominal dürfte geschätzt die Summe aller Arbeitnehmerentgelte für das Gesamtjahr 2012 unter 65 Mrd. Euro liegen. Es ist naheliegend, dass an der Masse der Arbeitnehmer kaum die Dimension von potentiell bis zu 45 Mrd. Euro an Steuerflucht festzumachen ist.

Die Arbeitnehmerentgelte sind die Gesamtbruttosumme aller Löhne und Gehälter der Arbeitnehmer, Angestellten, Beamten, inkl. aller in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis stehenden, inklusive der Sozialbeiträge der Arbeitgeber. (…)

offene Petition

http://www.proasyl.de/fileadmin/proasyl/fm_redakteure/Asyl_in_Europa/Griechenland/Petition_Pro_Asyl_Abschiebungen_nach_Griechland_aussetzen_21.2.2008.pdf

Petition an den Deutschen Bundestag Abschiebungen von Flüchtlingen nach Griechenland aussetzen Mit der vorliegenden Petition bitten wir den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages folgende Empfehlung gegenüber dem Deutschen Bundestag abzugeben:
Die Bundesregierung wird ersucht, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge anzuweisen, keine Abschiebungen nach Griechenland im Rahmen der europäischen Dublin II-Verordnung anzuordnen und stattdessen die Zuständigkeit für die Asylverfahren an sich zu ziehen.
Begründung: (…)