Generalstreik in Griechenland

http://www.fr-online.de/schuldenkrise/athen-proteste-sparmassnahmen-hunderttausend-auf-den-strassen,1471908,19081834,view,asFirstTeaser.html

Massendemonstrationen im ganzen Land begleiten den dritten Generalstreik in Griechenland in diesem Jahr. Alleine in Athen protestieren 34.000 Menschen. Das griechische Finanzministerium verkündet indes ein neues Sparpaket.

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Athen –

Bei Massendemonstrationen gegen die neuen Sparmaßnahmen der griechischen Regierung ist es am Mittwoch in Athen zu Ausschreitungen zwischen Vermummten und der Polizei gekommen. Dutzende Menschen wurden nach Polizeiangaben festgenommen, während das gesamte Land durch einen Generalstreik praktisch lahmgelegt wurde. Kreisen des Finanzministeriums zufolge wurde das neue milliardenschwere Sparpaket unter Dach und Fach gebracht.

Mehr als 34.000 Menschen nahmen laut Polizei an den Protesten in Athen teil, weitere 18.000 gingen in Thessaloniki auf die Straße. Den Gewerkschaften zufolge waren es landesweit rund 100.000 Demonstranten. Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Blendgranaten ein, um rund 200 vermummte Jugendliche auseinanderzutreiben, die sich am Syntagma-Platz in Athen versammelt hatten. (…)

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http://de.nachrichten.yahoo.com/generalstreik-griechenland-gegen-sparmaßnahmen-050115381.html

Mit dem dritten Generalstreik in diesem Jahr demonstrieren die Griechen gegen weitere Sparmaßnahmen. Wegen der Arbeitsniederlegungen wurde für den Flug- und Schienenverkehr, die Fährverbindungen sowie den öffentlichen Sektor mit massiven Störungen gerechnet. Auch Händler waren aufgefordert, ihre Geschäfte zu schließen. In Athen sicherten knapp 5000 Polizisten die Straßen, nachdem es bei vorherigen Protestaktionen immer wieder zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen war.

Es ist der erste landesweite Generalstreik seit dem Antritt der griechischen Regierung unter Ministerpräsident Antonis Samaras im Juni. Die großen Gewerkschaften riefen unter dem Motto “SOS – rettet das Land, aber zuerst seine Menschen” zu dem Protest gegen weitere Kürzungen von Löhnen, Renten und Sozialleistungen auf.

Die Regierung in Athen bereitet derzeit nach zahlreichen Sparrunden der vergangenen Jahre ein weiteres Sparpaket mit Streichungen im Umfang von 11,5 Milliarden Euro vor. Sie steht dabei unter dem Druck der sogenannten Troika von Europäischer Zentralbank, Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds. Im Februar gab es in Griechenland zwei Generalstreiks gegen die Sparpolitik.

Streiken statt operieren

artikel 

Streiken statt operieren Das marode Gesundheitssystem bringt die Menschen in Rage. Ärzte protestieren gegen Hungerlöhne, Rentner für Medikamente auf Krankenschein. ….

Was die Ärzte noch vor sich haben, können Patienten schon lange: Am Dienstag stürmten wütende Rentner das Gesundheitsministerium und drangen bis ins Büro des Ministers vor, um gegen Kürzungen im Medikamentenbudget zu demonstrieren. ….

Rentner stürmen Ministerium

 

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Rentner-stuermen-Ministerium-article7133756.html

In Griechenland wird wegen ausbleibender Zahlungen des Staates und weiterer geplanter Kürzungen die Stimmung gereizter. Wütende Rentner stürmen das Gesundheitsministerium. Polizisten, Richter und Ärzte wollen streiken.

Aus Protest gegen Probleme bei der medizinischen Versorgung haben aufgebrachte Rentner das griechische Gesundheitsministerium gestürmt. Rund 40 Senioren drangen in das Büro von Minister Anderas Lykourentzos ein. Nach Berichten von Augenzeugen kam es zu Tumulten. Verletzt wurde jedoch niemand. Der Minister verurteilte die Aktion scharf und bezeichnete die Rentner als “Schufte”. Später erklärte Lykourentzos, er habe nicht die Rentner im Allgemeinen, sondern das Benehmen einzelner kritisiert …..

 

Gesundheitssystem

Nachdem die 9,5 Mio. Versicherten des EOPYY ab kommendem Samstag bzw. Montag gezwungen sein werden, Medikamente und Arztbesuche aus eigener Tasche zu bezahlen, drohen nun auch die Krankenhausärzte mit Protestaktionen. Der Gesundheitssektor in Griechenland gleicht einem brodelnden Kessel, da nach den Apothekern, die ab dem 01 September 2012 an die Versicherten des EOPYY Medikamente nur noch gegen Barzahlung herausgeben, und den Kassenärzten, welche die Einstellung der Zusammenarbeit mit dem Organismus ab dem 03 September 2012 beschlossen haben, sich nun auch die Krankenhausärzte in den Reigen der Proteste einreihen und mit “harten Aktionen” drohen, falls die Regierung zur Kürzung “weiterer 8% bei der speziellen Gehaltsordnung der Ärzte” schreitet, und erklären, dass nicht über einen einzigen Euro ihres Gehalts verhandeln zu werden. Ihre Haltung gegenüber dem EOPYY verhärtete die Ärztekammer Athen, die dem Präsidenten des EOPYY, Gerasimos Voudouris, eine außergerichtliche Beschwerde – Anzeige zustellte und Erklärungen in Zusammenhang mit dem Etat des Trägers, der direkten Finanzierung, der Begleichung der fälligen Vergütungen de